Surrender

Löse Dich von dem Gedanken,

immer kämpfen zu müssen,

denn was gut ist und zu Dir gehört, das bleibt,

was bei Dir sein will kommt freiwillig

und was gehen will, geht sowieso.

Isaak Öztürk

klassische Homöopathie

Vor Jahren habe ich eine Homöopathin interviewt und darüber einen Artikel verfasst, der auch in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde. Da inzwischen so viel mehr Menschen bereit sind, sich homöopathisch behandeln zu lassen, hier ein paar Informationen, die vielleicht so noch nicht bekannt sind:

Klassische Homöopathie ist eine traditionelle Heilkunst, die vor etwa 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Es geht darum, sich mit dem Menschen als ganzheitliches Wesen auseinanderzusetzen, und ein passendes Mittel aus dem unerschöpflichen Naturreich zu finden. Dazu gehört die Fähigkeit, dem Patienten mit allen Sinnen zuzuhören, ihn zu erspüren und ihn mit großem Fingerspitzengefühl durch Fragen in sein Inneres zu führen.

Dadurch kann man erkennen, welches Mittel aus dem Pflanzen- Tier oder Mineralreich dem Menschen auf feinster Ebene ähnelt, welches ihn tief berührt und somit Heilung anregt. Durch die Potenzierung der Substanzen wird ihre Wesenheit geweckt. Giftige Stoffe, wie zum Beispiel der Blaue Eisenhut, Schlangengifte oder Schwermetalle, werden so zu wirksamen Heilmitteln.

Einem Menschen, der dem Pflanzenreich zugeordnet wird, wird der Standort wichtig sein, er reagiert stark auf sein Umfeld, ist von guten Bedingungen abhängig, braucht wie eine Pflanze zum Gedeihen Wasser, Sonne, Nährstoffe, einen guten Boden, erst dann kann er sich entfalten. Er reagiert sensibel auf Außenreize, ist gefühlsbetont und braucht eine gute und schöne Umgebung, um nicht zu verkümmern.

Das Mineralreich steht für unsere Existenz, für unsere Fähigkeiten, für das Sorgen und Versorgtsein. Der Mensch, der Mangel verspürt, der in verschiedenen Bereichen des Lebens nicht genug hat, eventuell Existenzängste, wird auf Mittel aus dem Mineralreich reagieren.

Im Tierreich geht es um das Überleben, um Konkurrenz, Attraktivität. Dabei gibt es natürlich viele Ebenen und feine Unterschiede, ein Adler oder Löwe hat eine andere Energie als eine Muschel oder eine Schnecke. Dabei wird auf tiefer Empfindungsebene die Wesenheit eines Tieres im Menschen erkennbar.

Samuel Hahnemann, der Begründer der Klassischen Homöopathie, hat als viel benutztes Heilmittel die Hunde- und Kuhmilch angewandt, insbesondere auch bei schweren Erkrankungen. Bis heute bestätigen vielfältige Untersuchungen die Wirksamkeit von tierischer und menschlicher Muttermilch.

Inzwischen wurden u.a. auch Delphin-, Katzen-, Wolfs- und Kamelmilch geprüft und in den Arzneimittelschatz aufgenommen. Durch Muttermilch werden vom ersten Lebensmoment an Liebe, Zuwendung und Nahrung vermittelt. Da in der heutigen Zeit immer mehr Menschen häufig alleine sind, das „sich genährt fühlen“ und das „emotional versorgt werden“ vermissen, kann auch hier das Heilmittel „Milch“ eine große Hilfe sein.

Metalle, wie Gold, Silber, Kupfer und Quecksilber werden ebenso verabreicht, so ist beispielsweise das normalerweise hochgiftige Quecksilber in hoher Potenzierung ein wichtiges Mittel bei konstitutionellen Schäden, die uns aus früheren Generationen vererbt wurden.

Man sieht, dass hier auch psychologische Ansätze zum Zuge kommen, und der Heilpraktiker über detailliertes Wissen und pathologische Kenntnisse verfügen muss.

Wir Menschen sind mit allem verbunden, wir sind Teil der Natur, die Erde ist unsere Heimat, das wird hier in der klassischen Homöopathie ganz deutlich. Das Obige setzt natürlich ein tiefes Studium der Homöopathie voraus. Für die normale Hausapotheke und für interessierte Laien gibt es aber schon sehr gute Büchlein, wie etwa von Gräfe & Unzer, mit deren Hilfe man auch alleine schon ganz prima zurecht kommt. Besonders mit kleinen Kindern ist es von Vorteil, wenn man sich bei einfachen Kinderkrankheiten oder kleinen Blessuren zu helfen weiss.

Hier noch einige Notfallmittel der Klassischen Homöopathie für unterwegs, damit man sich helfen kann, bevor der Arzt eintrifft oder für die Erste Hilfe bei Verletzungen, Unfällen und Schock. Hier kann mit den folgenden Mitteln gut geholfen werden:

Arnika kann als hilfreiches Erstmittel bei inneren und äußeren Verletzungen jeglicher Art gegeben werden

Hypericum wirkt besonders gut auf nervenreiches Gewebe ein, wie zum Beispiel auf Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule, und kann nach Arnika verabreicht werden, falls dieses nicht ausreichend wirkt

Aconitum dieses Mittel hilft oft bei Schreck und Schock, dem Patienten steht die Angst im Gesicht und er ist sehr ängstlich und unruhig

Opium wird angewandt bei schweren Schockzuständen, der Patient ist nicht mehr ansprechbar, wirkt weggetreten

Im Notfall gibt man ein Kügelchen z.B. in der Potenz C 30 direkt in den Mund, optimaler wäre es jedoch, dieses in Wasser aufzulösen und schluckweise zu geben, und vor jeder erneuten Gabe kräftig umzurühren. Wiederholt wird das Mittel, falls nach einer Besserung wieder eine Verschlechterung eintritt, dies kann nach wenigen Minuten oder erst nach Stunden der Fall sein. Manchmal wird keine Wiederholung gebraucht.

Nelson Mandela

Weise Worte

Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein.

Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant, großartig, begabt, und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen, wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Es ist nicht in einigen von uns, es ist in Jedem, und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die Anderen.

(Nelson Mandela)

Eckhard Tolle

Jetzt!  Die Kraft der Gegenwart

Produkt-Information

Seit 10 Jahren mein Nummer 1 Buch, mein ständiger Begleiter, das ich immer wieder zur Hand nehme, und als Hörbuch auf langen, einsamen Meilen in der Weite Amerikas. Dieses Buch ist ein Klassiker, es ist aktuell und wird es immer bleiben. Es erinnert mich immer wieder daran, der Gedankenmaschinerie einhalt zu gebieten und den gegenwärtigen Augenblick zu leben und zu lieben.

Dieses Buch ist so kraftvoll und weise, die Essenz wird mit präzisen Worten, für jeden verständlich, übermittelt und berührt das Herz. Eckhard Tolles Lehre betrifft unser Leben, unseren Alltag, unsere Entwicklung und unsere Bewusstseinsentfaltung . Es kann uns alle daran erinnern, dass bereits alle Weisheit in uns liegt, dass wir sie nur nicht hören können, da unsere Gedanken pausenlos Lärm machen. Durch dieses Werk habe ich viel verstanden, habe ich vieles von dem, was ich im Lauf der Jahre gelernt hatte, erst so richtig verinnerlicht.

Unser wahres Selbst finden wir im Raum zwischen den Gedanken, oder noch besser, im Feld jenseits aller Gedanken.

kreativ sein

Dies war meine Beschäftigung am Sonntagmorgen. Ich hatte eine Kerze brennen, legte Deeva Premal auf und vertiefte mich darin, lauter Pünktchen auf einen Stein zu malen. Meditation pur…..

Sonnenuntergang

Vorgestern sah ich von meinem Fenster aus wieder einen dieser aussergewöhnlichen Sonnenuntergänge. Mondsichel und Venus so klar über dem restlichen Rot der untergegangenen Sonne – einfach magisch.

Du hast immer die Wahl

Tausend Mal am Tag triffst Du eine Entscheidung: isst Du Marmelade oder Honig, nimmst Du die Treppe oder den Fahrstuhl, schreibst Du die Mail jetzt oder später, ziehst Du Dich schick an oder eher sportlich.

Genau so kannst Du Dich dafür entscheiden, wie Du über dies und jenes denken willst. Das Problem ist, dass wir glauben, wir seien unsere Gedanken. Doch dem ist nicht so, der Verstand ist ein Mittel, ein Werkzeug, dessen wir uns bedienen können, wenn wir es brauchen. Wir identifizieren uns leider mit unseren Gedanken, mit unseren Gefühlen. Ich bin traurig, ich bin foh, ich bin ein armes Ich, die Anderen tun mir Unrecht, die Welt ist ungerecht, das kann ich nie schaffen, das habe ich nicht verdient.

Wir sehen die Welt durch den Filter unserer Prägungen der Kindheit, durch die Glaubenssätze unseres Elternhauses, durch die Gesellschaft in die wir hineingeboren wurden, durch unsere Kultur, unsere Religion. Wenn wir jedoch erkennen, dass wir uns auch für ein anderes Denken entscheiden können, und zwar in jedem Moment, dann lassen wir los und sind frei.

Wer will es Dir verwehren, wenn Du ab heute entscheidest, ein frohes Leben zu führen. Dankbar zu sein für all die schönen Dinge, die sich bereits in Deinem Leben finden. Dankbar zu sein für die Schönheit um Dich herum. Wenn Du Dich entscheidest, das Schöne sehen zu w o l l e n, dann wirst Du es finden. Erst vielleicht nur in kleinen Dingen, wie in einem schönen Lied, das Du im Vorbeigehen hörst, in einem Lächeln, das Dir jemand schenkt oder in den unbeholfenen Bewegungen eines Kindes oder eines Tierbabys. Je öfter wir bereit sind, den Fokus auf das Schöne zu legen, um so mehr Schönes und Gutes ziehen wir an. Je öfter wir das Scheitern, das Misslingen oder einen Nachteil erwarten, desto häufiger tritt es ein. Das ist ein universelles Gesetz. Egal was Du glaubst, Du hast immer recht.

Spüre die Freude, die sich hin und wieder zeigt und nähre sie. Lade sie ein, immer öfter bei Dir zu sein. Schaue auf die Dinge, die Dir Freude machen und die Dich zum Lächeln bringen. Fühle die Liebe, die in Dir ist und erlaube ihr, sich auszubreiten. Nimm Dir den Augenblick, und spüre sie in allen Zellen Deines Körpers.

Und hier ist die Kurzfassung der Geschichte des indianischen Großvaters, der mit seinem Enkel durch die Prärie läuft: „Großvater, was ist mit Dir, Du bist so schweigsam und so traurig.“ „Ich habe großes Unrecht erlebt und in mir kämpfen zwei Wölfe miteinander.  Der eine fletscht die Zähne, ist zornig und sinnt auf Rache, der andere will Frieden, Mitgefühl und Liebe.“  Der Enkel denkt lange nach, und nach einer Weile fragt er: „Großvater, welcher Wolf wird denn gewinnen?“ Der alte, weise Indianer schaut dem Jungen tief in die Augen. „Der, den ich füttere.“

In meinen Seminaren ermuntere ich die Teilnehmer, sich ein Glückstagebuch anzulegen. Kaufe Dir ein besonders schönes Buch, das Du gern zur Hand nimmst und das Du einfach gerne anschaust. Trage nun täglich drei Dinge ein, die Dich froh gemacht haben: die unerwartet nette Art des Beamten auf einer Behörde, einen schönen Sonnenuntergang, die ersten Schneeglöckchen, die Amsel auf Deinem Balkon, der dankbare Blick, wenn Du der Verkäuferin gesagt hast, wie gut sie Dich beraten hat. Wenn Du nachdenkst und wirklich willst, wirst Du täglich mindestens drei Einträge in Dein Buch schreiben können. Vielleicht klebst Du auch eine Eintrittskarte, ein schönes Bild aus der Zeitung oder ein Foto aus dem Urlaub ein. Oder Du malst den Traum, der Dich froh hat erwachen lassen.

Du musst es nur wollen, es ist Deine Entscheidung. So wünsche ich Dir, dass Du Deine Wahl triffst, und den Wolf fütterst, den Du in Dein Herz geschlossen hast.

Finden – ein Abenteuer

Ich suche nicht – ich finde.

Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen 
und das Findenwollen von bereits Bekanntem.

Finden, das ist das völlig Neue.

Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
 die im Ungeborgenen sich geborgen wissen,
 die in der Ungewissheit, der Führerlosigkeit geführt werden, 
die sich vom Ziel ziehen lassen 
und nicht selbst das Ziel bestimmen.

Pablo Picasso