Sonnenuntergang

Vorgestern sah ich von meinem Fenster aus wieder einen dieser aussergewöhnlichen Sonnenuntergänge. Mondsichel und Venus so klar über dem restlichen Rot der untergegangenen Sonne – einfach magisch.

Du hast immer die Wahl

Tausend Mal am Tag triffst Du eine Entscheidung: isst Du Marmelade oder Honig, nimmst Du die Treppe oder den Fahrstuhl, schreibst Du die Mail jetzt oder später, ziehst Du Dich schick an oder eher sportlich.

Genau so kannst Du Dich dafür entscheiden, wie Du über dies und jenes denken willst. Das Problem ist, dass wir glauben, wir seien unsere Gedanken. Doch dem ist nicht so, der Verstand ist ein Mittel, ein Werkzeug, dessen wir uns bedienen können, wenn wir es brauchen. Wir identifizieren uns leider mit unseren Gedanken, mit unseren Gefühlen. Ich bin traurig, ich bin foh, ich bin ein armes Ich, die Anderen tun mir Unrecht, die Welt ist ungerecht, das kann ich nie schaffen, das habe ich nicht verdient.

Wir sehen die Welt durch den Filter unserer Prägungen der Kindheit, durch die Glaubenssätze unseres Elternhauses, durch die Gesellschaft in die wir hineingeboren wurden, durch unsere Kultur, unsere Religion. Wenn wir jedoch erkennen, dass wir uns auch für ein anderes Denken entscheiden können, und zwar in jedem Moment, dann lassen wir los und sind frei.

Wer will es Dir verwehren, wenn Du ab heute entscheidest, ein frohes Leben zu führen. Dankbar zu sein für all die schönen Dinge, die sich bereits in Deinem Leben finden. Dankbar zu sein für die Schönheit um Dich herum. Wenn Du Dich entscheidest, das Schöne sehen zu w o l l e n, dann wirst Du es finden. Erst vielleicht nur in kleinen Dingen, wie in einem schönen Lied, das Du im Vorbeigehen hörst, in einem Lächeln, das Dir jemand schenkt oder in den unbeholfenen Bewegungen eines Kindes oder eines Tierbabys. Je öfter wir bereit sind, den Fokus auf das Schöne zu legen, um so mehr Schönes und Gutes ziehen wir an. Je öfter wir das Scheitern, das Misslingen oder einen Nachteil erwarten, desto häufiger tritt es ein. Das ist ein universelles Gesetz. Egal was Du glaubst, Du hast immer recht.

Spüre die Freude, die sich hin und wieder zeigt und nähre sie. Lade sie ein, immer öfter bei Dir zu sein. Schaue auf die Dinge, die Dir Freude machen und die Dich zum Lächeln bringen. Fühle die Liebe, die in Dir ist und erlaube ihr, sich auszubreiten. Nimm Dir den Augenblick, und spüre sie in allen Zellen Deines Körpers.

Und hier ist die Kurzfassung der Geschichte des indianischen Großvaters, der mit seinem Enkel durch die Prärie läuft: „Großvater, was ist mit Dir, Du bist so schweigsam und so traurig.“ „Ich habe großes Unrecht erlebt und in mir kämpfen zwei Wölfe miteinander.  Der eine fletscht die Zähne, ist zornig und sinnt auf Rache, der andere will Frieden, Mitgefühl und Liebe.“  Der Enkel denkt lange nach, und nach einer Weile fragt er: „Großvater, welcher Wolf wird denn gewinnen?“ Der alte, weise Indianer schaut dem Jungen tief in die Augen. „Der, den ich füttere.“

In meinen Seminaren ermuntere ich die Teilnehmer, sich ein Glückstagebuch anzulegen. Kaufe Dir ein besonders schönes Buch, das Du gern zur Hand nimmst und das Du einfach gerne anschaust. Trage nun täglich drei Dinge ein, die Dich froh gemacht haben: die unerwartet nette Art des Beamten auf einer Behörde, einen schönen Sonnenuntergang, die ersten Schneeglöckchen, die Amsel auf Deinem Balkon, der dankbare Blick, wenn Du der Verkäuferin gesagt hast, wie gut sie Dich beraten hat. Wenn Du nachdenkst und wirklich willst, wirst Du täglich mindestens drei Einträge in Dein Buch schreiben können. Vielleicht klebst Du auch eine Eintrittskarte, ein schönes Bild aus der Zeitung oder ein Foto aus dem Urlaub ein. Oder Du malst den Traum, der Dich froh hat erwachen lassen.

Du musst es nur wollen, es ist Deine Entscheidung. So wünsche ich Dir, dass Du Deine Wahl triffst, und den Wolf fütterst, den Du in Dein Herz geschlossen hast.

In beauty may I walk

A Navajo Prayer

In beauty may I walk
All day long may I walk
Through the returning seasons may I walk
Beautifully will I possess again
Beautifully birds,
Beautifully joyful birds
On the trail marked with pollen may I walk
With grasshoppers about my feet may I walk
With dew about my feet may I walk
With beauty may I walk
With beauty before me may I walk
With beauty behind me may I walk
With beauty above me may I walk
With beauty all around me may I walk
In old age, wandering on a trail of beauty, lively, may I walk
In old age, wandering on a trail of beauty, living again, may I walk
It is finished in beauty.
It is finished in beauty.

“Walk in beauty” bedeutet, in Schönheit zu gehen, in Harmonie zu sein mit Allem was lebt. Es bedeutet, in dem Bewusstsein zu sein, in dem Du Dich verbunden fühlst mit Allem was Dich umgibt.
Die Navaho Indianer verabschieden sich mit den Worten „Walk in beauty“.
Dies wünsche ich Dir heute, – mögest Du in Schönheit gehen….

Inseln im Alltag

Den heutigen Anforderungen, dem immensen Zeitdruck und der ungeheuren Informationsflut kann sich eigentlich niemand mehr entziehen. Somit stehen wir pausenlos unter Strom. Wir haben eine ellenlange Liste, was unbedingt heute noch zu erledigen ist, stehen aber am Ende des Tages oft da mit dem Gefühl, doch nicht alles geschafft zu haben. Die Menschen um uns herum haben Erwartungen an uns:  ob Partner oder Kinder, die Eltern oder der Chef, ob Kollegen oder Kunden, jeder will etwas von uns. Egal wie sehr wir uns bemühen, manchmal kommt es uns vor, als sei es nie genug.

Daher empfinde ich es als äusserst hilfreich, sich kleine Inseln im Alltag zu schaffen. Vier kleine Inseln der Ruhe für Dich. Vier mal fünf Minuten pro Tag.

„Oh, dafür habe ich keine Zeit“ wirst Du vielleicht sagen, aber sie sind wirklich so klein und die Wirkung ist so gross, dass ich sehr hoffe, Du wirst es wenigstens mal versuchen.

Beginne mit fünf Minuten am Morgen, stehe früher auf, bleibe länger im Bad, halte auf dem Weg zur Arbeit am Strassenrand an oder bleibe nach der Ankunft noch im Auto sitzen. Tu fünf Minuten lang nichts. Schliesse die Augen und beobachte Deinen Atem, oder denke mit einem Lächeln im Gesicht an eine freudige Situation, an einen glücklichen Moment oder an irgend etwas wofür Du dankbar sein kannst. Du kannst auch die Landschaft betrachten, die Blumen in einem Garten, oder Du schaust den Wolken nach.

Das Ganze noch drei Mal, vielleicht in der U-Bahn oder in der Warteschlange, und wenn es gar nicht anders geht womöglich in der Toilette?

Dies sind ein paar beliebige Vorschläge, aber ich bin sicher, Dir fällt etwas ein, was Dir gut tut, was Dich bei Dir selbst sein lässt.

Erster Beitrag auf meinem neuen Blog

Dies soll ein Blog der Freude sein –

 

Ich möchte Dich inspirieren, erfreuen, bereichern ….

 

mit Bildern, die das Auge erfreuen

mit Texten, die das Herz erwärmen

mit Ideen, die inspirieren

mit Informationen, die anregen

mit Worten, die die Seele brühren

 

– und all das soll dazu beitragen,

 

Deinen Alltag zu erhellen

Deinen Weg zu gehen

Deiner Intuition zu vertrauen

 

und zu erkennen, dass Du einzigartig bist,

wunderbar und gut genug, genau so wie Du bist.